The History of

*Dragster*

(*15.5.1987-3.4.2001)

*I think about you every day,

nothing is the same since you´re away,

Rest in peace sleep well my friend

there will be a day we meet again!*

************************************

Du Schautest mich an und ich wusste es...

Ich sah in deinen Augen den Schmerz,

mir war klar: es gehören vier Beine zum Pferd, nicht nur drei..

du kamst mit mir voller Schmerz,

humpelnd, schleppend, leidend.

Wir versuchte zu finden den Schmerz.

Nur dein Arzt..... er konnte es sehen..

Dein Bein, es war kaputt,

Ich wollte dir helfen, egal um welchen Preis,

doch du gabst mir Bescheid.. trotzdem kämpfte ich um Hilfe,

dein Bein gesund zu pflegen.

Doch keine Chance, ein steifes Bein?

Wäre das in Ordnung mein Sonnenschein?

Dein Blick eindeutig, bitte lass mich gehen...

ich bin ein Lauftier und brauche den Wind,

der in meiner Mähne weht, wenn ich renn..

Ich gab nach, nicht für mich, nur damit du glücklich wirst.

Gab dich frei vom Schmerz, mein großer Schatz,

damit du mir einen Platz

an der Regenbrücke schaffst..

Die letzten Worte: ich liebe dich

Ein leises Schnauben, die Augen schlossen sich.

Du gingst fort von mir, ein so großer Schmerz.

Vermisse dich sehr, doch ich weiß du wartest auf mich.

An der Regenbogenbrücke...

Immer wenn ich in den Himmel schau,

ein großer Stern, das weiß ich genau,

der leuchtet nur für dich. Bist du es?

Und wenn ich leise deinen Namen sage,

eine Sternschnuppe lässt nicht lange auf sich warten.

Mir war klar: es gehören vier Beine zum Pferd, nicht nur drei..

du kamst mit mir voller Schmerz...

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Nun zu unserer Story, die leider nur 3 Jahre dauerte...........

Aber auch ein Großpferd bestimmte einmal mein Leben, ein Wallach schon 12 Jahre alt, als er zu uns kam und nicht gerade vom Glück beachtet. Als ich ihn das erste mal sah stand das für mich riesige Pferd (1,85m) in einer winzigen dunklen Box. Eigentlich sollte er das Pferd für die Tochter des damaligen Lebensabschnittsgefährten meiner Mutter werden, aber da nie Geld kam blieb er bei uns.  Aber weiter im Text, natürlich veranlassten wir sofort das er in den Stall kam wo schon meine Stute stand, als wir ihn holten stand er in einer noch dunkleren Box und schleifte mich praktisch nach draußen als es zum Hänger ging. Angekommen im neuen Zuhause verordnete mein Reitlehrer erstmal Auslauf und so ließ er seine Energie erstmal ausgiebig ab. Zu Menschen hatte er nie großes Vertrauen und so blieb er immer Misttrauisch und Mürrisch, schon beim erstenmal putzen klärte er die Fronten was damit endete das ich Fluchtartig die Box verließ. Aber mit Hilfe einiger Menschen fasste er langsam vertrauen, nur wenn er Gerten sah flippte er aus, da brauchte nur einer mit ner Gerte an der Box vorbeilaufen und er ging an die Decke. Wollte einer sein Pferd longieren und er kam mit Longierpeitsche warst du mit Dragster ganz weit weg.  Auch der große rote Ball welchen wir fürs Pushballspielen verwendeten war nicht seins, da hing ich ca 1/2 m über der Erde, weil er mit erhobenen Hauptes weglief.  Mein erster Ritt auf ihm war wie, ja wie soll ich sagen sehr weit oben und auch sehr Schwungvoll. Beim Absteigen saß ich erstmal unterm Bauch da ich die Tiefe unterschätzte. Aber auch das wurde mit der Zeit besser und so gelang es einen schon bald auf den Füßen zu landen. Geritten habe ich ihn am Anfang eher selten, weil ich mich auf ihn einfach nicht wohl gefühlt habe, zuviel Hals, zuviel Hintern und überhaupt viel zu viel Pferd. der Ehrgeiz mit diesem Pferd klarzukommen packte mich erst als mein kleines RA anstand und ich die Teilprüfung Springen eigentlich  mit ihm machen sollte, was aber gründlich schon wärend des Trainings schief lief. 1,85m Pferd rannten fröhlich mit ca 1,55m Mensch auf Rücken durch die Halle und sprangen nur das was grad dem Pferd gefiel, Kontrolle gleich null. Also doch nicht RA mit ihm machen. Aber ich hatte  Blut geleckt und wollte und sieh an mit viel Training schaffte ich sogar ein E-Springen in dem ich auch noch alle Hindernisse in der Richtigen Reihenfolge spran, der 5te Platz war der Lohn. Dafür war die Dressur mit ihm nicht so das wahre, in der ersten E-Dressur hielt er es für sehr witzig zwar punktgenau anzugalloppieren, aber nichtmehr anzuhalten. Nach 5 Minuten hatten die Richter endlich erbarmen und der Denkwürdigste Satz meines Lebens drang an mein Ohr: "Der Reiterin darf geholfen werden!". Meine Treuen Vereinskollegen kamen mir auch rasch zur Hilfe, rissen die Tore auf und schon rutschte ich dezent die Bande hinab, da war der Hals dann doch nicht lang genug. dananch hatte mich für einige Zeit der Mut verlassen, ich wollte alles, nur nie wieder auf dieses Pferd, über das ich keine Kontrolle hatte. Aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt, ich musste wieder drauf, da half kein heulen und wehren und der Ruf "Ich kann das nicht" wurde einfach ignoriert. man glaubt es nicht, aber von da an ging es dann richtig gut. Es ging ins Gelände und im Springen kam man bis zur L Höhe. Im Training lief es auch immer besser und so wurde für das Jahr 2000 schonmel das Scheckheft bestellt. Aber kaum da und somit das Ziel A-SApringen in greifbarer Nähe, kam Dragster lahmend von der Koppel, keiner wusste was er hatte, selbst der Tierarzt fand nichts, man konnte nur warten. Nach ca 3 Monaten meinte der TA Dragster solle zumindest im Schritt bewegt werden damit er nicht gar soviele Muskeln abbaute, Am Besten im Gelände und viele Berge, im Schritt!!! Denkste, Draggi hatte Power on Mass so ging er einpaar mal ab egal ob auf dem Platz, an der Longe oder an der Hand. Er ging zwar lahm aber schien damit keine Probleme zu haben. Irgend wann kam aber der Wendepunkt, die Lahmheit wurde Schlimmer, an Koppel war nichtmehr zu denken, eines Morgens kam ein Erschütternter Anruf vom Stall, Dragster ginge es sehr schlecht und man solle mit TA gleich kommen. Als wir ankamen sah er sehr schlecht aus, stand nur noch auf 3 Beinen, war komplett eingefallen und hatte Fieber. Dieses einst so stattliche Pferd wra nur noch ein Häufchen Elend, die Augen blickten Mitleisvoll und flehten um Hilfe. Es war allen Klar, diesem Pferd war nur nhoch auf einem Weg zu helfen und zwar damit ihm von seinem Leiden zu erlösen. schweren Herzens wurde beschlossen das er gehen darf, aber nicht zum Schlachter, das wollten wir diesem Pferd welches in seinem kurzen Leben soviel schlechtes erlebt hatte nicht noch antun. Er sollte da sterben wo er (hoffentlich) einen schönen Lebensabend hatte. Am nächsten Tag kam für ihn die Erlösung in Form einer Spritze.

Das Wissen über leben und Tod eines Tieres zu Entscheiden gräbt sich in das Gewissen, lässt einen nie mehr los. Auch wenn man nach 6 Jahren vielleicht nicht mehr ganz so häufig daran denkt, im Herzen gibt es einen Platz den dieses Große Pferd nie räumen wird.

 

Ein E-Springen war für ihn sowas wie Cavaletti-Arbeit

Wegen diesem Springstil bin ich Dressurreiter!!

***HILFE***

Unsere erste Schleife in meinem ersten E-springen!!!

Dragster und ich im Stroh

 

 

Längst vergangene Zeit!!

 

 

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